Das propagandieren die Schmierfinken über uns ;-)

Spezielles Merkers-Ticket zum Festival

Spezielles Merkers-Ticket zum Festival

Mitte Juni trifft man sich im Merkerser Waldstadion beim Festival "Rock am Berg" - in der regionalen wie überregionalen Rockszene ist das seit Jahren ein fester Termin, und diesmal wird das Event sogar auf drei Tage, 15. bis 17. Juni, verlängert.

Am Tower des Waldstadions - wie auch in den übrigen Anlagen - schaffen sich die Vereinsmitglieder und Helfer von

Am Tower des Waldstadions - wie auch in den übrigen Anlagen - schaffen sich die Vereinsmitglieder und Helfer von "Rock am Berg" in jeder freien Minute und haben für die verbleibenden zehn Wochen noch viel vor.

Merkers - Der aktive Kern bei "Rock am Berg", der sich im letzten Jahr zum eingetragenen Verein unter Vorsitz von Sven Schlossarek gemausert und weit geöffnete Türen vor allem für jungen Nachwuchs hat, lässt sich in seinem Optimismus nicht beirren: Bei der Auflage des Vorjahres war das Wetter nicht gerade vom Feinsten, trotzdem brachte man es auf bis zu 1500 Fans. Und diesmal kann das getoppt werden - allein schon wegen der Verlängerung von zwei auf drei Tage. Die Vorlage lieferte der Kalender: Der 15. Juni ist Fronleichnam, in vielen Bundesländern und auch Teilen des Wartburgkreises ein Feiertag, wenn das kein Wink mit dem Zaunpfahl ist. Er wurde verstanden: Das Early-Bird-Ticket ist schon ausverkauft. Am einfachsten kommt man über den Ticketshop der Website www.rockamberg-merkers.de an die Eintrittskarten.

Die Vorbereitungen sind schon ansehnlich gediehen. An der Damentoilette wird fleißig gearbeitet. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Sanierung des "Towers", also des Kontroll- und Ansageturmes über der östlichen Stadionseite. Hier sollen Aufenthalts- und Lagermöglichkeiten entstehen. Dazu wird gemauert, geputzt und gemalert; auch eine Heizung soll eingebaut werden. Von dort oben wird man dann den besten Überblick haben, aber die beste Stimmung gibt es sicher unten auf dem Platz vor der Bühne. Es gibt diesmal nur eine, dafür aber deutlich größere "Stage", dazu hat man sich in Abstimmung mit Ton- und Lichttechniker Sven Kallenbach entschieden, der erneut für das Festival gewonnen werden konnte. Wer alles auf der Bühne agieren wird, muss freilich in einigen Fällen noch ein paar Tage unter Verschluss bleiben, das hat vertragsrechtliche Gründe, heißt es bei den Veranstaltern - was aber zumindest schon mal spannend klingt.

Was gibt es Neues? Unter anderem die Duschcontainer, was auch der dreitägigen Dauer geschuldet ist. Erstmals wird das "Merkers-Ticket" angeboten, eine Vergünstigung, die auch ein wenig für den Trubel während des Festivals entschädigen soll. Das Ticket kann jeder erwerben, der laut Ausweis als Einwohner des Ortsteils Merkers zählt. Man kann damit ganz nach zeitlichem Belieben an allen drei Tagen die Veranstaltungen besuchen und seinen Eintrittspreis selbst bestimmen - bis hin zum Nulltarif bei "Nichtgefallen".

Jede Unterstützung ist willkommen. Wie zuvor wurden Fördermittel aus dem Landesaktionsprogramm "Demokratie leben" beantragt, das läuft noch. Genauso wird Hilfe aus der Region angenommen, auch Sachleistungen wie zum Beispiel die Übernahme von Transporten und Handwerksarbeiten. Unentbehrlich sind die freiwilligen Helfer, von denen in der heißen Phase mindestens 80 zum Einsatz kommen. Aus Merkers wirken der Handball- und der Kirmesverein, der Jugendclub und die Feuerwehr schon seit Jahren mit, wichtige Unterstützung kommt vom Bauhof der Krayenberggemeinde. Die Kommune ist zugleich Partner des Pachtvertrages für das Waldstadion, der gerade bis 2018 verlängert wurde.

Text und Bild: Werner Kaiser

20.06.2017- von Feine Sahne Fischfilet

20.06.2017- von Feine Sahne Fischfilet

Es gibt so kleine Festivals bzw. Konzerte, da weiß man, dass man irgendwann def. mal dort hin will. Seit Jahren hatte uns immer mal wieder das Rock am Berg- Open Air angefragt. Ein kleines Festival in der thüringischen Provinz, organisiert von Leuten, die dort vor Ort kontinuierlich coole Arbeit leisten, sich für ne alternative Kultur einsetzten und klar gegen Faschos positionieren. Nun sollte es 2017 endlich klappen und es wurde mehr als besonders.
Schon früh morgens kamen wir in Merkers an. Also aus´m Bus rausgefallen und erstmal "Moin" gesagt. Aus dem Moin wurde dann langes Geschnacke, Haselnuss-Schnäpse wurden gleich zur Begrüßung verhaftet und wir fühlten uns sofort wohl. Die Veranstalterinnen hatten uns dann noch ne Tour durch das Erlebnis Bergwerk Merkers organisiert. Mit Helmen auf und gefühlten 100km/h durch das Bergwerk gebrettert worden. Die spielen da unten sogar Konzerte...Schön bekloppt. Muss man mal auf´m Schirm behalten. Verköstigt wurde man dann die ganze Zeit mit schicker Hausmannskost(Bratwurst mit Bratwurst <3) und an jeder Ecke sympathische Leute und Bands mit denen man chillen konnte. Konzert war dann auch absoluter Abriss. Einfach nur schön und mega-emotional. Die Muttis und Papas, Kids und Freaks, Söhne und Töchter am tanzen. Ist einfach immer unglaublich schön zu sehen, wenn da plötzlich Leute sind, die so viel Herzblut in eine Sache stecken und sich so mega-freuen, wenn wir dort eine Runde spielen. Für uns ist es mindestens genauso schön und immer wieder fallen wir nach solchen Abenden mit einem Lächeln in die Koje!

Ein großes Dankeschön geht an all die Leute, die das Rock am Berg- Open Air ermöglicht haben und ermöglichen. Allen Leuten, die noch nie da waren, legen wir ans Herz, das nächste Jahr da unbedingt mal hinzufahren. Klein aber mehr als fein!
Wir feiern euch hart. Von den Jungs und Mädels, die da das ganze Jahr dran arbeiten bishin zu all den kleinen und größeren Crews, die da Zettel abreissen, Secu machen, Zäune aufstellen, kochen, rumschnacken, Brötchen schmieren und wat man alles noch so reißen muss, bei solchen Geschichten!

Geil, was ihr dort gemeinsam aufzieht! Solche Tage, solche Momente geben Kraft!

Thüringen-Noch nicht komplett im Arsch!